Leserbrief: NDB in Deutschland

Seit Jahren ist es bekannt, die deutschen Steuerfahnder beschatten und beobachten Schweizer Bankinstitute, ja sie erwerben sogar vertrauliche Akten aus Schweizer Banken. Dies nur um Verfahren zu eröffnen, die nicht das Schweizer Gesetz brechen.
Gerade der Finanzminister aus NRW, Hr. Borjan, hat sich dies geradezu zu seiner Passion gemacht. Nun hat die Schweiz, endlich, auch entsprechend gehandelt.
Jetzt ist der Aufschrei hüben und drüben enorm.

Ich danke den NDB, dass er reagiert hat. Was scheinbar für unser Nachbarland Deutschland rechtens ist, soll für die neutrale Schweiz nicht gelten. Hier stellt sich mir doch die Frage, ob mit gleichen Ellen gemessen wird? Wenn Deutschland ihre Bürger per seh als Betrüger und Steuerhinterzieher sieht, gilt dies für unser Land noch lange nicht.

Unsere Steuerzahler sind Kunden und werden zu Meist auch als solche behandelt.

Für mich stellt sich eher die Frage, wieso Staatsbürger versuchen ihr sauer verdientes Geld ausser Landes zu bringen. Hier müssten sich die Deutschen Politiker mal Gedanken dazu machen. Wie und ob das Vertrauensverhältnis zwischen Fiskus und Bürger überhaupt angewendet wird, bzw. besteht. Kehren Sie, Hr. Borjan, vor Ihrer eigenen Haustüre, ist doch gerade NRW als grösstest Bundesland mit grosser Industrie gefordert, ob der immensen Schuldenlast und den Versäumnissen in der Infrastruktur!

Marcel Omlin
Kantonsrat SVP Rothenburg

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